Schulnews
Metten. Vergangenen Donnerstag und Freitag war die Tischtennisabteilung des TSV Metten zu Gast an der Mittelschule Metten und bot ein Probetraining für die Schülerinnen und Schüler an. Im Rahmen von Let’s move – Tage des Sports konnten die Teilnehmenden – eingeteilt in Anfänger und Fortgeschrittene – ihre Fähigkeiten am Schläger ausprobieren und verbessern. Unter der Anleitung von Herrn Walter Gaminek und Herrn Hermann Smetana verwandelten sich die neue Turnhalle der Mittelschule Metten kurzerhand in eine lebendige Trainingsflächen. Mit viel Engagement vermittelten die beiden Trainer Technik, Koordination und vor allem die Freude am Spiel. Das Angebot wurde begeistert angenommen: Die Schülerinnen und Schüler nutzten die Gelegenheit, den Sport kennenzulernen oder ihr Können zu vertiefen. Entsprechend positiv fällt das Fazit aus – das Probetraining war ein voller Erfolg. Die Tischtennisplatten an der Schule sind seitdem wieder regelmäßig in Benutzung und sorgen für Bewegung im Schulalltag.

Einen praxisnahen Einblick in handwerkliche Berufe haben die Schülerinnen und Schüler der 7. Klassen an der Mittelschule Metten beim Nachwuchshandwerkertag am 16.04.2026 erhalten. Zum Auftakt begrüßte die Schulleitung die Teilnehmenden sowie die anwesenden Betriebe in der Aula. Anschließend wurden die Schülerinnen und Schüler in kleine Gruppen eingeteilt und arbeiteten in einem Bereich an einem eigenen Werkstück. Zum Abschluss verabschiedete die Schulleitung alle Beteiligten und dankte den Betrieben für ihr Engagement. Vor Ort waren mehrere Handwerksbetriebe aus der Region: drei Elektrobetriebe, die gemeinsam eine Station betreuten (unter Anleitung von Herrn Kanzelsberger) sowie ein Schreinerbetrieb (Schreinerei Kraus aus Weibing) und ein Malerbetrieb (Maler Naumann aus Grün). An den einzelnen Stationen konnten die Jugendlichen selbst praktisch arbeiten und eigene Werkstücke herstellen. Im Bereich Elektrotechnik bauten sie kleine Alarmanlagen. Beim Schreiner fertigten sie Tabletständer sowie Aufbewahrungsboxen aus Holz für Tablets an. Im Malerbereich gestalteten die Schülerinnen und Schüler bunte, kreative Bilder. Die selbst hergestellten Werkstücke durften die Teilnehmer mit nach Hause nehmen, was bei vielen auf große Begeisterung stieß. Auch die beteiligten Betriebe und Lehrkräfte zeigten sich zufrieden. Mit dem Nachwuchshandwerkertag verfolgte die Schule das Ziel, frühzeitig Einblicke in verschiedene Berufsfelder zu ermöglichen und die Berufsorientierung zu stärken. Die Veranstaltung wurde insgesamt sehr positiv aufgenommen und soll auch künftig fortgeführt werden.

Metten – Nach dem gelungenen Auftakt der „Let’s move – Tage des Sports“ mit der Sportart Handball stand nun Fußball im Mittelpunkt der Aktion an der Mittelschule Metten. Ziel des Projekts bleibt es, den Schülerinnen und Schülern vielfältige sportliche Einblicke zu ermöglichen und die Begeisterung für Bewegung sowie das Vereinsleben zu fördern. Organisiert wurde das Schnuppertraining erneut von Frau Johanna Seidl in Zusammenarbeit mit dem TSV Metten. Die Durchführung übernahmen engagierte Trainer aus dem Jugendbereich des Vereins: Walter Mader sowie Peter Kallmünzer, Christian Aumeier und Hady Fink, die den Jugendlichen mit viel Einsatz und Fachwissen die Grundlagen des Fußballs näherbrachten. Jede Klasse erhielt die Gelegenheit, innerhalb von 40 Minuten Erfahrungen mit den Trainingsmethoden der Fußballjuniorentrainer des TSV Metten zu sammeln. Dabei wurde schnell deutlich, dass sich bereits einige „Fußballprofis“ unter den Schülerinnen und Schülern befanden. Dennoch kamen auch Anfängerinnen und Anfänger voll auf ihre Kosten, da der Fokus auf gemeinsamer Bewegung, Teamgeist und Freude am Spiel lag. Unterschiedliche Übungen und Spielformen sorgten für Abwechslung und eine hohe Motivation bei allen Beteiligten. Das Feedback der Schülerinnen und Schüler sowie der Lehrkräfte fiel durchweg positiv aus. Besonders hervorgehoben wurde die Möglichkeit, bekannte Sportarten einmal aus einer neuen Perspektive kennenzulernen und gleichzeitig von erfahrenen Vereinstrainern angeleitet zu werden. Jugendleiter Walter Mader zeigte sich erfreut über das große Interesse und würde es begrüßen, wenn der ein oder die andere – ausdrücklich auch Mädchen – ein offizielles Fußballtraining der Juniorenmannschaften besuchen würde, sofern sie nicht bereits aktiv in einem Verein spielen. Zur weiteren Information verteilte er Flyer mit Trainingszeiten und Altersgruppen der einzelnen Teams. Da das Training im Freien stattfand, bot der Sportplatz ideale Bedingungen für ein authentisches Fußballerlebnis unter realitätsnahen Bedingungen. Die frische Luft und die großzügigen Platzverhältnisse trugen zusätzlich zur positiven Stimmung und zum reibungslosen Ablauf bei. Mit dem Fußballtag wurde ein weiterer erfolgreicher Baustein der „Let’s move – Tage des Sports“ gesetzt. Die Mittelschule Metten unterstreicht damit erneut die Bedeutung von Bewegung, Gesundheit und der engen Zusammenarbeit mit regionalen Sportvereinen. Auch in den kommenden Monaten dürfen sich die Schülerinnen und Schüler auf weitere spannende Sportangebote freuen.

Mit großer Freude durfte die Mittelschule Metten in den vergangenen Wochen die drei umliegenden Grundschulen Edenstetten, Metten und Neuhausen zu jeweils einem eigenen „Tag der offenen Tür“ willkommen heißen. Nach einer herzlichen Begrüßung durch die Rektorin Bettina Nagerl erhielten die jungen Besucherinnen und Besucher die Gelegenheit, das Schulhaus und insbesondere die verschiedenen Fachbereiche auf anschauliche und aktive Weise kennenzulernen. In den jeweiligen Fachräumen wurden die Kinder von den Lehrkräften empfangen, die ihr Fach vorstellten und altersgerecht erklärten, was sie an der Mittelschule erwartet. Im Mittelpunkt stand dabei stets das eigene Ausprobieren: So konnten die Kinder im Fach Technik im Werkraum aus vorbereiteten Holzteilen kreative Werkstücke gestalten. Mit viel Geschick und Fantasie entstanden dabei unter anderem kleine Gesichter, die stolz mit nach Hause genommen wurden. Auch im Fach Ernährung und Soziales ging es praktisch zur Sache. In der Schulküche bereiteten die Schülerinnen und Schüler bunte Spieße zu, die im Anschluss gemeinsam verkostet wurden. Ein weiterer Programmpunkt führte in den Computerraum, wo das Fach Wirtschaft und Kommunikation vorgestellt wurde. Unterstützt von engagierten Schülerinnen und Schülern der 7. Klasse sammelten die Grundschulkinder erste Erfahrungen im Textverarbeitungsprogramm Microsoft Word und gestalteten eigene kleine Dokumente. Im Physikraum durften die Kinder schließlich selbst experimentieren: Mit großer Neugier führten sie eigenständig einen Versuch durch und testeten, wie viele Wassertropfen auf ein Geldstück passen – ein Erlebnis, das für Staunen sorgte und den Forschergeist weckte. Abgerundet wurde der Vormittag durch eine Schulhausführung, bei der wichtige Anlaufstellen und Personen vorgestellt wurden – von der Sekretärin bis hin zur Schulsozialpädagogin, die ihre Arbeit und das JaS-Angebot präsentierte. Auch die Schülerbücherei lud zum Stöbern ein und auf dem Pausenhof blieb Zeit für Bewegung und erste Eindrücke vom Schulleben. Die Mittelschule Metten freut sich über das große Interesse und die gelungenen Begegnungen und hofft, viele der jungen Gäste im kommenden Schuljahr wieder begrüßen zu dürfen.

Die Berufsorientierung ist ein wichtiger Bestandteil des Schulkonzepts der Mittelschule Metten. Deshalb informierten am 03.03.20246 Herr Andreas Loibl, Dozent und Ausbildungsleiter an der Heilerziehungspflegeschule Straubing, gemeinsam mit Frau Claudia Stecher, Leitung Sozialdienste WfbM und Fördertsätten der Deggendorfer Lebenshilfe e.V., und Herr Walter Lemberger, Leiter des Gemeinschaftlichen Wohnens der Lebenshilfe Deggendorf e.V., die 8. und 9. Klassen der Mittelschule Metten über die Ausbildungsmöglichkeiten nach Abschluss der Mittelschule an der Pflegefachschule Straubing und über das Berufsbild des/der Heilerziehungspflegers/in. Zu Beginn stellte Herr Loibl die 1991 in Straubing gegründete Fachschule der Barmherzigen Brüder vor, die mit über 30 Praxisstellen in Niederbayern und der Oberpfalz zusammenarbeitet, um den Fachschülern und-innen besonders die praktischen Fähigkeiten zu vermitteln. Anhand eines kurzen Films erhielten die Schülerinnen und Schüler erste Einblicke in die Arbeit mit Menschen mit Behinderung. Die Jugendlichen der HEP-Schule Straubing berichteten eindrucksvoll, wie bereichernd die Betreuung und Begleitung dieser Menschen im Rahmen ihres Berufs als Heilerziehungspflegerin und-pfleger sei. Das mit Abstand Wichtigste sei, so betonte Herr Loibl, die Freude am Umgang mit Menschen mit Behinderung. Neben diesem Film gibt es mittlerweile einen Schülerpodcast namens „Scheps“ und eine Internetpräsenz (www.herzenssache-inklusion.de), die den Schulalltag aus Sicht der Schüler darstellen, den zu erkunden sicherlich für interessierte Jugendliche sehr aufschlussreich sein kann. Daraufhin zeigte Herr Loibl die Vielseitigkeit und Bedeutung des Berufes auf, der eine professionelle Alltagsbegleitung in Form der Gewährleistung der Grundversorgung und der täglichen Körperhygiene sowie eine Assistenz beim Kochen und dem regelmäßigen Einkauf bietet und zudem einen Schwerpunkt auf eine professionelle Freizeitgestaltung legt. So würden verschiedene Aktionen wie Kinobesuche und Fahrten in die Allianzarena nach München durchgeführt und sogar Auslandsfahrten gemeinsam unternommen. Heilerziehungspflegerinnen und-pfleger seien wie ein Schweizer Taschenmesser: „Alles haben und alles können“, meinte Herr Loibl. Den Menschen mit Behinderung würde mit Hilfe der Fachkraft in der HEP eine barrierefreie Teilnahme am öffentlichen Leben ermöglicht, indem individuelle Schwächen so unterstützt würden, dass ein hochqualitativer Alltag möglich sei. Darüber hinaus gab es ausführliche Informationen zur dualen Ausbildung. So kann die dreijährige Ausbildung zum Heilerziehungspfleger mit Mittlerer Reife begonnen werden. Mit dem Mittelschulabschluss bzw. dem sog. „Quali“ gelingt der Weg zu dieser Ausbildung über ein zweijähriges Vorpraktikum und eine anschließende einjährige Ausbildung zum „Heilerziehungspflegehelfer“. Abschließend appellierten Frau Stecher und Herr Lemberger an die interessierten Schülerinnen und Schüler, keine Bedenken mit der Arbeit mit behinderten Menschen zu haben und sich jederzeit in einem Praktikum bei der Lebenshilfe Deggendorf ein eigenes Bild von der Arbeit in den Werkstätten oder dem Gemeinschaftlichen Wohnen zu machen. Es stünden alle Möglichkeiten offen bis hin zur Einrichtungsleitung, so Herr Lemberger. Das Bedeutendste allerdings am Beruf Fachkraft in der HEP sei sicherlich die Dankbarkeit und Wertschätzung, die die hilfsbedürftigen Menschen zurückgeben. Zusammenfassend kann festgehalten werden, dass die Schüler und Schülerinnen durch diese abwechslungsreiche und interessante Veranstaltung zum Beruf „Heilerziehungspfleger“ wertvolle Einblicke in den sozialen Berufsbereich, der gesellschaftlich eine immer größere Rolle spielen wird, erhielten.
Metten – Bereits vor einigen Jahren hatte die Mittelschule Metten verschiedene Sportvereine zu Gast, um den Schülerinnen und Schülern Einblicke in unterschiedliche Sportarten zu ermöglichen. In diesem Schuljahr wurde diese Idee nun neu belebt: Unter dem Titel „Let’s move – Tage des Sports“ erhalten die Jugendlichen erneut die Chance, aktiv in verschiedene Sportarten hineinzuschnuppern. Den Auftakt der diesjährigen Reihe bildete die Sportart Handball in Zusammenarbeit mit dem SSG Metten. Organisiert wurde die Veranstaltung von Frau Johanna Seidl, Lehrerin an der MS Metten, gemeinsam mit Frau Elke Saatberger, Trainerin beim SSG Metten. Unterstützt wurden sie dabei von drei weiteren engagierten Trainern des Vereins: Alexander Rümmelein, Manuel Schwab und Wolfgang Saatberger Jede Klasse hatte die Möglichkeit, innerhalb von 40 Minuten erste Erfahrungen mit dem Handballsport zu sammeln. Dabei standen Bewegung, Spaß und das gemeinsame Ausprobieren im Vordergrund. Die Schülerinnen und Schüler zeigten sich mit großer Begeisterung bei den Übungen und Spielen und waren mit Freude an der Bewegung dabei. Das Feedback fiel durchweg positiv aus – sowohl von Seiten der Schülerinnen und Schüler als auch der beteiligten Lehrkräfte und Trainer. Ziel des Projekts ist es, das Interesse an Sport und Vereinsleben zu wecken. Vielleicht konnte der Handballtag sogar den einen oder die andere so überzeugen, dass ein Besuch beim regulären Training des SSG Metten folgt. Ein weiterer großer Pluspunkt für das Projekt ist die neue Turnhalle der MS Metten, die ideale Voraussetzungen bietet, um Sportvereine einzuladen und sportliche Aktionen dieser Art in einer angenehmen und freundlichen Atmosphäre durchzuführen. Sie schafft den perfekten Rahmen für Bewegung, Begegnung und sportliche Begeisterung. Mit den „Let’s move – Tagen des Sports“ setzt die MS Metten ein starkes Zeichen für Bewegung, Gesundheit und die Zusammenarbeit zwischen Schule und regionalen Sportvereinen. Weitere Sportarten sollen im Laufe des Schuljahres folgen.
Metten – Einen ganz besonderen Schulvormittag erlebten die beiden siebten Klassen der Mittelschule Metten am 30. Januar 2026. Im Rahmen des Natur-und-Technik-Unterrichts besuchten die Schülerinnen und Schüler die Freiwillige Feuerwehr Metten und erhielten dort einen spannenden Einblick in die Themen Feuerbekämpfung und Brandschutz. Zwei abwechslungsreiche Unterrichtsstunden standen auf dem Programm. Kommandant Philipp Rager sowie Florian Kerschl informierten die Klassen im Feuerwehrhaus über die vielfältigen Aufgaben der Feuerwehr und die Wichtigkeit dieses Ehrenamts. Dabei erfuhren die Jugendlichen auch, welche Einsätze es gibt, wie solche Einsätze ablaufen und welche Teamarbeit im Ernstfall notwendig ist. Großes Interesse weckte auch die Vorstellung der verschiedenen Einsatzfahrzeuge. Besonders beeindruckend war, dass die Mittelschüler nicht nur zuhören, sondern selbst aktiv werden durften: Probesitzen in den Fahrzeugen war ausdrücklich erlaubt. Ein absolutes Highlight stellte eine kurze Fahrt mit der Drehleiter dar. Die mutigsten Schülerinnen und Schüler wurden dabei mit einem eindrucksvollen Ausblick über das Einsatzgebiet von Metten belohnt. Die Siebtklässler zeigten sich sichtlich begeistert von dieser praxisnahen Unterrichtseinheit. Für manche war der Besuch sogar so inspirierend, dass sie nun darüber nachdenken, der Jugendfeuerwehr Metten beizutreten. Ein gelungener Vormittag, der verdeutlichte, wie gewinnbringend es sein kann, außerschulische Lernorte in den Unterricht miteinzubeziehen.

Im Rahmen des GPG-Unterrichts unternahmen unsere beiden 5. Klassen mit ihren Lehrkräften Frau Nikolaus und Frau Köckeis eine Unterrichtsfahrt nach Landau, um das Steinzeitmuseum Kastenhof zu erkunden und mehr über das Leben der Menschen in der Steinzeit zu erfahren. In einer kindgerechten Führung wurde zunächst mit Hilfe eines langen Seils veranschaulicht, wie weit man in der Menschheitsgeschichte zurückreisen muss, um in der Jungsteinzeit anzugelangen. Im Weiteren erfuhren die wissbegierigen Fünftklässler, dass sich vor fast 12.000 Jahren aus den umherziehenden Jägern und Sammlern Menschen entwickelten, welche begannen, Siedlungen zu gründen, Getreide anzubauen, Tiere zu züchten und Vorräte anzulegen. Auch das Töpfern und Weben fand hier seinen Ursprung. All diese Fähigkeiten bewirkten ein rasches Bevölkerungswachstum, das bis heute andauert. Anhand Lisar, einer lebensechten Figur aus der Jungsteinzeit, lernten die Kinder weitere Details aus dem Leben dieser Zeitepoche kennen, indem sie Lisar Fragen stellen durften, die daraufhin von der Museumspädagogin beantwortet wurden. So erfuhren die beiden 5. Klassen, dass Skelett- und Grabfunde dieser Frau uns Auskunft darüber geben, wie groß sie war, dass sie Kleidung aus Leinen trug und im Alter von etwa 60 Jahren an einer Zahnentzündung starb. Aufgrund ihrer Grabbeigaben, etlicher Tongefäße, lässt sich erschließen, dass sie vermutlich Töpferin war. Unsere Schülerinnen und Schüler zeigten sich während der gesamten Führung sehr interessiert und hatten jede Menge Fragen. Nach einer ausgiebigen Brotzeitpause durften die Kinder im Workshop „Steinzeitküche“ wie echte Steinzeitmenschen Mehl mahlen, Butter und Käse herstellen und mit Feuersteinen kleine Funken erzeugen. Voller Eifer und mit großer Begeisterung machten sich unsere Fünftklässler ans Werk. Am Ende des kurzweiligen und informativen Vormittags waren sich alle einig; „So macht Schule Spaß!“

Metten. Die Klasse 6a der Mittelschule Metten besuchte mit ihrer Lehrerin Katrin Reitberger kürzlich im Rahmen der Alltagskompetenzen die älteste Streuobstwiese der Region von Maria Gruber in Lalling. Vor Ort erfuhren die Schülerinnen und Schüler von Frau Gruber viel über die Bedeutung dieses besonderen Lebensraumes, die dort vorkommenden Tiere, sowie den Unterschied zwischen Streuobstwiese und Plantagenobst. Bei einer Führung lernten die Kinder, warum auch alte oder beschädigte Bäume wichtig sind, welche Nützlinge und Schädlinge auf der Wiese leben und wie der Lebenskreislauf eines Obstbaumes verläuft. Zwischendurch wurden Spiele gespielt. Es durfte außerdem der köstliche, biozertifizierte Apfelsaft und ein selbstgebackener Apfelkuchen probiert werden. Währenddessen erzählte Frau Gruber viel über die Ernte, das Pressen und Vermarkten der Äpfel. Zum Abschluss bekamen die Schülerinnen und Schüler Arbeitsaufträge. Dabei sammelten sie auf der Streuobstwiese Naturmaterialien und legten daraus ein gemeinsames Bodenbild. Ein herzlicher Dank gilt Frau Maria Gruber für die fachkundigen Informationen und Organisation dieses lehrreichen und schönen Ausflugs.

