Schullandheim in Finster
Metten. Drei erlebnisreiche Tage verbrachte die 6. Klasse der Mittelschule Metten im Feriendorf in Finsterau. Begleitet von ihrer Klassenleiterin Katrin Reitberger und Lehramtsanwärter Andreas Legler standen Natur, Bewegung, Gemeinschaft und viele neue Eindrücke auf dem Programm.
Bereits auf der Hinfahrt machte die Klasse Halt im Keltendorf Gabreta, einem archäologisch orientierten Erlebnispark. Dort konnten die Schülerinnen und Schüler gleich zwei besondere Aktionen ausprobieren: Beim Bogenschießen waren Konzentration und Geschick gefragt, während beim Brotbacken im historischen Stil Teamarbeit und Geduld im Vordergrund standen.
Nach dem Mittagessen und dem Bezug der Zimmer ging es am Nachmittag zu Fuß weiter zum Museumsdorf Finsterau. Dort absolvierten die Schülerinnen und Schüler eine Museumsrallye und erkundeten so die historischen Gebäude.
Der Abend stand ganz im Zeichen von Sport und Gemeinschaft: In der Turnhalle wurde Fußball, Basketball und Völkerball gespielt. Parallel dazu nutzten einige Kinder den Spielplatz. Die Stimmung war ausgelassen und harmonisch.
Am zweiten Tag ging es früh los zum Tierfreigelände Lusen im Nationalpark. Dort erlebte die Klasse die Natur des Bayerischen Waldes hautnah. Auf der Wanderung durch das weitläufige Gelände konnten zahlreiche Tiere beobachtet werden, darunter Uhus, Wildkatzen und sogar ein Bär – ein besonderes Highlight für viele Kinder.
Am Abend trafen sich die Schülerinnen und Schüler zu einem gemeinsamen Beachvolleyballspiel mit einer weiteren anwesenden Schule. Auch danach blieb die Stimmung lebendig: In den Zimmern wurde Karten gespielt, gelacht und viel Zeit miteinander verbracht, so dass die Handys nicht vermisst wurden.
Am dritten Tag hieß es nach dem Frühstück Abschied nehmen vom Bayerischen Wald und den unbeschwerten Tagen.
Das Fazit der Fahrt: Drei anstrengende Tage voller Bewegung, Naturerlebnisse und Gemeinschaft, die der Klasse sicher noch lange in Erinnerung bleiben werden.
